Film

Dokumentarfilm
38 min, 2017
Regie & Kamera: Simone Specht
Montage: Catharina Schiener

postkarte

Im August 1941 fällt Adolf R. als Soldat im
Feldzug gegen Russland, lässt seine Frau und seine damals 6jährige Tochter Ingrid zurück.

74 Jahre später spricht Maike, seine Urenkelin, mit ihrer Oma Ingrid über ihre Vorfahren, liest zusammen mit Ingrid die Feldpostbriefe von Adolf, beginnt zu fragen, wie der Umgang mit dem Verlust war, damals und später, und ob jemand seinen Grabort besucht hat.

Im August 2016 machen sich die beiden in Begleitung von Matthias, dem Partner von Maike und der Dolmetscherin Ksenia auf den Weg nach Russland, um den Ort zu finden, wo Adolf begraben liegt – einen Ort für die Trauer, einen Ort, an dem ein Kreis sich schließen darf.

Der Film begleitet die Erinnerung, das Gespräch und die Reise von Maike und Ingrid. Es ist eine persönliche Geschichte die erzählt wird, und gleichzeitig ist es eine Geschichte, die für das Erleben von Generationen steht, für ein kollektives Erbe der Kriegszeit.

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